Die Sünderin

Aya Soika über Noldes Gemälde

12. April – 15. September 2019
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Der Expressionist Emil Nolde (1867–1956) ist der wohl berühmteste „entartete Künstler“: von keinem anderen Maler wurden während des Nationalsozialismus so viele Arbeiten beschlagnahmt und derartig prominent in der Propagandaausstellung ‚Entartete Kunst‘ zur Schau gestellt.

Wie passen Noldes Verfemung und sein Berufsverbot zu unserem Wissen, dass Nolde NS-Parteimitglied war und bis zum Kriegsende den Glauben an das nationalsozialistische Regime nicht verlor? Diesen Fragen stellt sich die Ausstellung im Hamburger Bahnhof und zeigt dabei über 100 teilweise bislang nicht gezeigte Originale, die mit Bezug auf Noldes Schriften und im Kontext ihrer historischen Entstehungsumstände präsentiert werden.

In unserer Expertenreihe beleuchten die Kuratoren der Ausstellung Aya Soika und Bernhard Fulda zentrale Themen der Ausstellung.

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